Arbeiten aus fünf Jahrzehnten - Die Duftigkeit eines Aquarells habe ihn schon immer fasziniert, sagt Adolf Böhlich. Einige seiner Blätter datieren aus der Studienzeit. Böhlichs Aquarell-Skizzenblöcke sind wie Tagebücher zu lesen...

A d o l f  B ö h l i c h Aquarelle, Kunst, Bilder, Aquarell, Kaufen, Handel, Kunsthandel, Verkauf, Versand, Bild, Bilderrahmen, Rahmen, Landschaft, Blumen, Portrait, Motive, Mecklenburg, Oberlausitz, Sachsen, Dresden, Professor Adolf Böhlich, Boehlich, Galerie, Galerien, Vita, Ausstellung, Ausstellungen, Dozent, Kunsterziehung, Malerei, Grafik, Pinselzeichnung, farbige Kaltnadelradierung, Radierung, Holzschnitt, J

M a l e r e i  u n d  G r a f i k

Home
Nach oben

  
  
Wie das Spiel auf einem Musikinstrument
Ausstellung mit Aquarellen von Prof. Adolf Böhlich

aus: Universitätsjournal 13/98

  

Schon so lange lebt und arbeitet Adolf Böhlich in Dresden. Er war nicht nur als Lehrender tätig - so seit 1993 als Professor für Kunstpädagogik an der TU Dresden -, sondern hat sich seit mehr als vierzig Jahren dem Aquarellieren gewidmet. Und doch sollte es bis jetzt dauern, daß - nach Bautzen. Großenhain, Jekaterinburg (Rußland) oder kürzlich Dippoldiswalde - auch in seiner Heimatstadt eine Ausstellung seiner Arbeiten zu sehen ist.
   

Eröffnet wurde sie am 25. Juni in der Werkstattgalerie der Deutschen Werkstätten Hellerau, jener traditionsreichen Firma, die schon immer das Miteinander der Künste pflegte. Und so wird die ehemalige Produktionshalle nun belebt durch mehr als fünfzig von Adolf Böhlichs großformatigen Aquarellen -Landschaftsdarstellungen und Blumenstilleben, entstanden in den letzten fünf Jahren an den verschiedensten Orten der Welt, in Dresdens Großem Garten, an Mecklenburger Seen oder auf Mallorca.

Landschaft auf Mallorca. 
Aquarell auf Bütten. 1997
  

Böhlich widmet sich der sensiblen, Aufmerksamkeit und schnelle Reaktion fordernden Technik nicht nur aus Freude am Umgang mit Materialien und dem Spiel der Farben, sondern auch, um damit die etwas in Vergessenheit geratene große Tradition des Aquarellierens weiterzugeben. Aquarellieren sei für ihn wie das Spiel auf einem Instrument, so Böhlich zur Ausstellungseröffnung.

Gleich am ersten Abend trugen etliche seiner Bilder einen roten Punkt, werden also nach Ende der Exposition ihren Besitzer wechseln. Eine schöne Ehre für Adolf Böhlich, der im April diesen Jahres seinen 65. Geburtstag feierte und zum Ende des Sommersemesters an der TU emeritiert wird.

Text:  Sybille Graf

Universitätsjournal 13/98

 

 

© Hinweis: Das Urheberrecht der hier gezeigten Bilder liegt in vollem Umfang bei den entsprechenden Künstlern. Die Weitergabe, Weiterverarbeitung oder Vervielfältigung ist nicht gestattet. 
Stand: 14. Januar 2017                                                    designed & (C) by Anno Schoroth, Königswinter 2004-2017                                                                 Bilder kaufen